Übersicht aller holografische Technologien Holographic Technology

Die 18 holografischen Köstlichkeiten.

Wir setzen 18 verschiedene Holografie Techniken ein. Dabei wägen wir verschiedene Faktoren ab, um die ideale Technik für Sie zu finden. Diese Faktoren sind:

  • Anzahl der Zuschauer
  • Lichtbedingungen
  • Einsatzzweck
  • Holografische Wirkung
  • Holografische Projektionsebenen Position
  • Ansteuerung Interaktion
  1. holoGAZE

Hierbei wird mit einem Laserbeamer auf eine gerade, gespannte, hauchdünne, laser-aktive Gaze projiziert. Die holografische Wirkung entsteht durch die Art des Contents. Ein echtes stereoskopisches Bild wird nicht benötigt, da durch den Abstand die Auflösung und Helligkeit wichtiger sind als separate Bilder für das rechte und linke Auge. Durch Motion Capturing und Gestensteuerung können hier z.B. Artisten mit der Holografie interagieren. Ideal für die Bühne oder Events.

Durch die enorme Größe von 50 x 300m lassen sich auch XXL Holografien erzeugen.

Bei der Interaktion und Installation muss jedoch auf das Ghosting geachtet werden, damit die Illusion nicht zerstreut wird.

  1. holoBOX mit AR Gestensteuerung und Motion Control

Die weltweit erste, freistehende Holografie ohne Rahmen. Hierbei handelt es sich um eine XL Headup Display Projektion.

Eine spezielle Glasscheibe spiegelt einen unten liegenden Bildschirm über 45 Grad, so dass die Bilder in der Luft zu schweben scheinen.

Die Besonderheit liegt in der hohen Auflösung, Lichtstärke und der Möglichkeit der Gestensteuerung.

So werden die Gesten der Hand erfasst und das Publikum kann die Holografie mit ihren Händen steuern. Dadurch kann man in holografische Objekte zoomen, diese rotieren lassen oder auch einzelne Komponenten bedienen.

Für die Interaktion gibt es auch die Möglichkeit mit einem Touchscreen die Inhalte aufzurufen oder klassisch mit Button zu bedienen.

Für „Mastercard“ haben wir z.B. eine Holografie erstellt, die mit einem NFC Lesegerät eine Quizfrage auswählt.

Für „Toyota“ erstellten wir einen virtuellen Avatar, der per AR Streaming und Motion Capturing gesteuert wurde.

Serienprodukte:

Hierzu liefern wir Serienprodukte:

Standard Größen sind hier 30, 42, 55 und 280 Zoll.

Wir konstruieren aber auch kundenspezifische Lösungen, wie zum Beispiel zum Darstellen einer stehenden Person mit 120 Zoll für den „Deutschen Tourismusverband“ einen historischen Martin Luther.

Auf Wunsch auch stereoskopisch und in 4K lieferbar.

  1. holoSTAGE und holoTRUCK

Eine Folie wird extrem gespannt und auf 45 Grad gebracht. Diese spiegelt dann einen Bildschirm, Beamer oder LED Fläche wider. Hierdurch lässt sich die holografische Ebene nach hinten verschieben, so dass ein Bewegen innerhalb der Holografie möglich ist und auch in Objekte oder Personen wie mit X-Ray projiziert werden kann.

Diese Technik lässt zudem Interaktivität mit Gestensteuerung, Radartouch und vieles mehr zu.

Nachteil ist, dass die Folie sehr schnell verstaubt und sich somit nur für kurze Installationszeiten eignet.

Auch ein Reißen der Folie durch Fremdkörper muss bedacht werden.

Wir liefern deshalb die holoSTAGE auf Wunsch auch mit Glas für Festinstallationen.

  1. holoCIRCLE

360 Grad rundum Projektion in einer Manege oder runden Bühne. Die Projektion erfolgt auf eine Plexiglasscheibe oder Gaze mit 12 Beamern. Eine Interaktion ist möglich, wie auch Motion Capturing. Die Projektionsfläche bei „Circus Roncalli“ betrug zum Beispiel 4,5 x 36m bei einem Radius von 5 Metern und einer Projektion von 300 Grad.

  1. holoFAN und holoFAN Array

Rotierende LED Leiste, die ein Bild erzeugt. Einzelne holoFANs lassen sich zu einem Array und damit größerem Bild zusammenfassen. Ansteuerung ist per W-Lan, App oder Cloud möglich.

Wir liefern die holoFANs mit Standfuß, Witterungsschutz, Akku oder Solar aus.

  1. Invisible Screen

Dünne Folie, die das Beamerlicht auf Glasscheiben oder Plexiglas reflektiert und so ein sehr helles Bild erzeugen kann auch bei Tageslicht, ohne das Umgebungslicht mit zu reflektieren.

  1. OLED Transparenter Screen

OLED Screen, der transparent ist. Jedoch durch seine organischen Bestandteile leicht getrübt ist. Die maximale Helligkeit eignet sich für Ausstellungen, jedoch nicht für Tageslicht.

Maximale Größe ist 70 Zoll.

  1. Looking Glass

Echte stereoskopische Projektion durch Lightfield Technologie. Hierbei wird ein 4K Monitor über ein Linsenarray in 54 Sektoren gesplittet. Die Animation wird dann ebenfalls in den 54 Ansichten berechnet, dadurch entsteht ein echtes, stereoskopische Bild.

  1. Pepper’s ghost

Scheiben Spiegelung allgemein, die älteste Technik. Ursprünglich eine sich spiegelnde Person in einer für den Betrachter nicht einsehbare Nische. Mittlerweile gibt es verschiedene Projektionsquellen Techniken wie Beamer, Bildschirm oder LED.

  1. holoPYRAMIDE oder holoDIAMANT

Reflektion einer Projektsquelle über vier Seiten einer Pyramide. Sehr kleiner Projektionsraum, jedoch von allen vier Seiten einsehbar, indem eine Animation von vier Seiten berechnet wird und auf einem Monitor in vier Sektoren gesplittet wiedergegeben wird. Sehr großer Transportaufwand, mäßige Lichtstärke.

  1. holoFOG oder Wasser Projektion

Projektion auf ein Medium zum Beispiel kalter Nebel, der durch Düsen zu einer Projektionsleinwand wird.

Empfindlich gegenüber Wind. Verschwommene Projektion, geringe 3D Tiefenwirkung. Jedoch schnell aktivierbar, ideal für überraschende Effekte wie in Freizeitparks.

  1. holoACTIVE TOUCH

Echte stereoskopische holografische Projektion direkt vor dem Betrachter. Freistehend in einer maximalen Größe von 30 x 30 cm momentan verfügbar, theoretisch auch größer.

  1. Lightfield Holografie

Hierbei wird ein Lichtarray im Raum erzeugt und über Motion-Tracking die Position der Augen des Betrachters im Raum in dem Array berücksichtigt. Hierdurch kann man sich frei im Raum wie in einem Holodeck bewegen. Die Technik ist im Prinzip eine rückwärts funktionierende Lightfield Kamera.

  1. Drohnenballett

Einzelne Drohen, die ein Bild mit LED in der Luft durch Farbwechsel zeigen. Sehr große Grafiken sind hier möglich, aber die Auflösung ist stark eingeschränkt und die maximale Flugdauer beträgt ca. 15 Minuten.

  1. Deep Frame und AR Bildschirm

Variante 1: halbtransparenter parabolischer Spiegel, der einen Monitor spiegelt. So erscheint das Bild frei im Raum und in 200% Größe. Hierdurch kann eine Person in original Größe dargestellt werden. Jedoch stört der Rahmen die Gesamtwirkung.

Variante 2: Großer Bildschirm mit einer Kamera hinter dem Bildschirm.

So lassen sich in das Videobild der Kamera AR Inhalte hineincomposen und so zum Beispiel ein Ufo hinter dem Bildschirm landen lassen, das als 3D gerendertes Element über dem Video auf dem Bildschirm gezeigt wird.

  1. AR Brille mit AR Spiegeln

Ähnlich wie bei einer Spiegelreflexkamera wird das Originalbild durch einen Spiegel mit AR Inhalten angereichert.

Diese Brillen sind z.B. Microsoft holoLens, Skilleyes oder auch Magic Leap von Google. Hier werden Micromonitor Inhalte in das Sichtfeld gespiegelt. Bei der Magic Leap ist der Vorteil, dass die Projektion auch Tiefenschärfe und Unschärfe besitzt. Allen Brillen ist gemein, dass sie im Hintergrund die 3D Daten über eine Echtzeit 3D Software berechnen. Die 3D Modelle werden hierbei als zwei stereoskopische Bilder ausgegeben. Unsere Eigenentwicklung Skilleyes arbeitet hierbei mit einem Smartphone, wodurch die Anschaffungskosten erheblich reduziert werden. Die 3D Inhalte passen sich dem realen Bild durch ein 3D Umgebungstracking an, so dass Inhalte an Objekten sozusagen kleben bleiben.

  1. AR Brille mit Kamera und Videomischer

Wie bei einer Digitalkamera ohne Spiegelreflex werden hierbei die real und AR Inhalte auf einem Monitor wiedergegeben.

  1. 3D Drucker Holografie

Hierbei handelt es sich um eine vibrierende Platte, bei der von oben ein Videobeamer diese bestrahlt und durch die verschiedenen Höhen der Platte das Bild erzeugt wird.

Experimentelle Technik noch nicht für den Shop Einsatz geeignet:

  • Ionisierte Luft
  • Lightfield Module

Das müssen Sie bei einer holografische Produktpräsentation beachten:

  • Lichtbalance: Die Helligkeit der Holografie muss mit dem umgebenen Licht ausbalanciert werden, damit es richtig zur Geltung kommt.
  • Anzahl und Position der Zuschauer: Damit die berechneten Inhalte perspektivisch passen
  • Hintergrund der Holografie: Damit die 3D Wirkung passt müssen wie beim Film idealerweise Vorder- und Hintergrund geschaffen werden.
  • Wo soll projiziert werden: Soll frei im Raum vor Artisten oder in ein Objekt projiziert werden? Dieses ist entscheidend für die richtige Wahl der Technik.
  • Soll interaktiv gesteuert werden mit Gestensteuerung, Touchscreen oder Buttons?
  • Ist eine Festinstallation geplant oder eine Tournee oder ein einmaliges Event?